Zürich

Präsentation/Présente

 

Vorstellung der ProRenova- Pioniere der Bauerneuerungsszene Schweiz 

Gründungsgedanke, Entstehung und Entwicklung Die ProRenova wurde 1975 in Zürich als Verein gegründet. Die damalige Gründungsidee war, die besten Branchenvertreter der Bau- und Bauplanungsbrache in einer Interessengemeinschaft einzubinden und sich für die Entwicklung und Förderung der Bauerneuerung einzusetzen. Urgedanke war es, gemeinsam Forschung, Entwicklung und Wissensvermittlung zu betreiben, um dieses Wissen gezielt in der Bau- und Immobilienbranche, insbesondere der Bildung und Weiterbildung von Führungskräften einzusetzen. In diesem Zusammenhang wurden auch Beratungsstellen für Grundeigentümer eingerichtet und erfolgreich betrieben, Symposien veranstaltet und ein intensiver Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten betriebenIn der Blüte dieser Entwicklung, Ende der 80er Jahre umfasste die ProRenova insgesamt rund 800 Mitglieder, aufgeteilt in neun Sektionen, verteilt auf die gesamte deutsche und französisch sprechende  Schweiz. Von 1980- 2005 wurde die Preisverleihung „das goldene Dach“, durch die ProRenova an Immobilienbesitzer und Planer von herausragenden Projekten in der Bauerneuerung verliehen. Anfang der 90er Jahre war das Fachwissen unserer Mitglieder besonders gefragt. Im Rahmen des „Impuls- Programmes“ des Bundes wurde dieses in Fachanleitungen, Broschüren, Analyse- und Zustandsdiagnosen von Immobilien verwendet. Unsere Mitglieder gehörten zu den Pionieren und Machern zu Beginn der Bauerneuerungsära vor über 30 Jahren und sind dies bis heute geblieben.  

ProRenova heute, 30 Jahre später Mit Stolz sehen wir auf eine engagierte Phase unseres Vereinslebens zurück. Bauerneuerung weist heute in der Schweiz den hohen Stellenwert auf, für den wir mit anderen Verbänden zusammen, hart und intensiv hingearbeitet haben. Bei jeder  Fachausbildung, Meisterprüfung bis hin zum Hochschulstudium hat Sanierung von Immobilien heute einen festen Platz. Unsere Mitglieder sind in der Gesellschaft, Politik sowie in ihrem beruflichen Umfeld geschätzte Wissensträger. Was damals pionierhaft war, ist heute in vielen Bereichen breit abgestützt und gut verankert. Bauerneuerungs- Wissen gehört heute zum Standard- Wissen.Gesamtschweizerisch weist unsere Organisation aktuell ca. 250 Mitglieder auf. Wir sind vertreten in den neun Sektionen: Bern, Biel/ Seeland, Fribourg, Nordwestschweiz, St. Gallen, Waadt, Wallis, Zentralschweiz und Zürich. Im Sinne eines „Bau- Serviceclubs“ analog bekannten Beispielen wie: Rotary, Kiwanis etc. werden heute die Sektionen individuell geführt und ein interessantes, vielseitiges  Vereinsleben gestaltet, bei dem die Mitglieder und der Austausch untereinander im Zentrum steht. Dabei suchen wir in aller Regel die neuen Mitglieder selbst aus und nehmen sie durch ein „Götti- Verfahren“ in die Organisation auf.  

ProRenova quo vadis Unsere Organisation befindet sich aktuell in einer Phase der Neuorganisation. Die einzelnen Sektionen sind unterschiedlich fit, ihren Mitgliedern interessante Inhalte, Anlässe und Antworten auf die Fragen von Morgen zu bieten. Es ist zudem wesentlich anspruchsvoller geworden, bestehenden wie neuen Mitgliedern für ein Vereinsleben mit spannenden Inhalten zu begeistern. Dies mussten auch wir spüren.Infolge der aktuell guten Verfügbarkeit von Bauland für Neubauten , ist zudem das Thema der Bauerneuerung etwas in den Hintergrund gerückt. Bauland ist bekanntlich aber ein nicht vermehrbares Gut. Schon in den 90er Jahren Stand in einem Artikel des Tages Anzeigers: Die Schweiz ist gebaut, jetzt wird saniert. Dem Bauerneuerungsmarkt gehört klar die Zukunft. Um nicht ins selbe Qualitäts- Dilemma zu laufen wie im Neubau von Immobilien wäre es wünschenswert, ähnlich dem Minergiestandard® auch in der Bauerneuerung Qualitätsstandards einzuführen. Dies könnte eine grosse Chance für die gesamte Bau- und Bauplanungsbranche sein, weil die Qualität und nicht der tiefe Preis gefragt wäre. Viele Branchen könnten endlich wieder das erforderliche Geld verdienen, um die notwendigen Investitionen für die Zukunft zu tätigen.Es gibt für uns noch viel zu tun. Wir sind auf einem gutem Weg, im Markt wieder eine wichtige Rolle einzunehmen, mitzuhelfen die Bauerneuerung in die nächste Phase zu führen.

 
 
 

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